Es ist unglaublich wie viele Ansichtskarten im Laufe der Jahrzehnte von Nindorf gedruckt wurden. Nach meinen Recherchen zähle ich über 70 Stück. 55 sind hier abgebildet. Sobald ich neue Ansichtskarten bekomme, werde ich die Sammlung erweitern.

Die erste ganzseitig bebilderte deutsche Karte, die ohne Umschlag verschickt wurde, stammt übrigens nach heutiger Kenntnis von 1866. Sie enthält eine Einladung zur Treibjagd, stammt vom Lithografen Wilhelm Schneider aus Worms und ist postalisch gelaufen am 5. Dezember 1866



 





Im Jahre 1870 wurde die Windmühle von Hermann Suhr gebaut. Die Mühle blieb bis 1911 im Besitz der Familie. In dieser Zeit ist die Ansichtskarte entstanden. 1975 wurde die Mühle abgetragen. An ihrer Stelle steht jetzt ein Schuppen.

 





Diese ist wohl mit die älteste Ansichtskarte von Nindorf. Beschrieben wurde sie im Jahre 1903. Viel früher wird sie nicht gedruckt worden sein. Sie zeigt links die alte Schule im Krummhorn, in der Mitte die Mühle von Suhr in der Dorfstraße 1 und rechts die Meierei in der Dorfstraße 24. Gedruckt wurde die Karte im Verlag Gust. Gock in Hohenwestedt
 





Im Door 1, das Anwesen der Familie Gerdt

 
Dies ist keine Ansichtskarte. Das Foto entstand um 1900. Das Gebäude brannte im Jahre 1926 ab. 1927 wurde ein neues Haus an dieser Stelle gebaut (siehe links)



Linkes Bild zeigt die Nindorfer Windmühle.


Das untere Bild auf der Postkarte zeigt das Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Familie Mißfeldt im Osterree 31

Der Hof von Familie Mißfeldt kurz vor dem Abriss im Jahr 2016 und...
...2017 nach dem Abriss
Oben rechts: Das ehemalige Gebäude der Familie Kaack


 














Dieses Foto enstand im Jahre 1905 nach einer erfolgreichen Treibjagd in Nindorf  
Keine Postkarte




Links oben sieht man das Haus von Emmalies Lohse

Unten links die Gastwirtschaft Missfeldt und der Hof von Familie Lohse. Heute befindet sich dort das Tagungshaus.

Rechts auf der Ansichtskarte sieht man das Haus von Kaufmann Brauer. Später wurde ein Geschäftshaus links neben dem Wohnhaus angebaut. Das Geschäftshaus nannte sich dann William Toll und Sohn - Kolonialwaren.

 
Auf dieser Ansichtskarte ist unser Nindorf mit ie geschrieben













Klickt auf die kleinen Bilder, teilweise sind die Bilder vergrößert
 


Das ehemalige Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Familie Sievers in der Dorfstraße 13

Von 1908 bis 1994 bewohnte Familie Eckmann den Hof

2020 - Heute bewohnt den Hof die Familie Wittgrefe





Diese Ansichtskarte zeigt Johann Knuth´s Bäckerei, Conditorei und Café. Die Bäckerei wurde 1912 gegründet.

 




Eine kolorierte Ansichtskarte von der Gastwirtschaft von Otto Missfeldt.


Heute befindet sich dort das Tagungshaus
 




   
Eine Ansichtskarte aus Uetersen an die Vorfahren von Familie Kardel






Diese Ansichtskarte erinnert an die Fahnenweihe des Kriegervereins vom 22. - 24. Juni 1907. Auf dem Foto sieht man den Stifter des Denkmales Claus Sievers

 






   
Es wurden nicht nur Postkarten aus Nindorf versendet. Viele Nindorfer und Nindorferinnen bekamen natürlich auch Post. Wie diese Postkarte aus Nortorf aus dem Jahre 1909. Geburtstagsgrüße für Claus Rohwer.





Kaum verändert, das Haus von Hannes Wichmann steht in Heinkenborstel

Die Villa Sierk in der Dorfstraße wird heute von Familie Ehlers bewohnt

Der alte Hof von Familie Lindemann in der Dorfstraße
 
Diese Ansichtskarte wurde 1910 nach Berlin verschickt. Merkwürdig ist, dass auf der Nindorfer Karte ein Gebäude aus Heinkenborstel zu sehen ist.





Die Ansichtskarte wurde im Jahre 1911 von Hohenwestedt nach Nindorf gesendet  
Geburtstagsglückwünsche an Greta Martens, Vorfahrin der Familie Kardel






Der Hof von Wichmann in Heinkenborstel
 





Dieses vermutlich erste Foto anlässlich eines Ringreiterfestes in Nindorf wurde etwa 1913 vor der Gastwirtschaft "Zur Linde" von Mißfeldt aufgenommen.
Beliebt waren damals Fotos von Kneipgesellschaften, bei denen ein Bierfass mit der Kreideaufschrift §11 im Mittelpunkt stand.
Der Paragraph 11 ist der bekannteste und am weitesten verbreitete Paragraph in Bier Comments (umfasst geschriebene und ungeschriebene Regeln für das studentische Zusammenleben) von Studentenverbindungen. Gebräuchlich war der Begriff auch unter den mancherorts als "Knoten" bezeichneten Gesellen. Er lautet traditionell „Es wird fortgesoffen!“, „Es wird weitergesoffen!“
 

Die Karte wurde am 17.12.1912 von Anna Homfeldt nach Hohenwestedt geschickt.




Das Foto wurde am 16. April 1914 aufgenommen. Alle Schüler und Lehrer nahmen Aufstellung vor dem neuen Schulgebäude im Krummhorn  



Das Foto wurde 1924 aufgenommen und zeigt die Laienschauspieler/innen vom Theaterstück "Wilhelm Tell"
 
Keine Ansichtskarte.



Diese Feldpostkarte wurde im Februar 1916 aus Frankreich an Cathrina Boie gesendet. Sie war die Mutter von Hans, Paul und Anne. Hans und Paul sind beide ein Jahr später 1917 in Flandern im 1. Weltkrieg gefallen. Die Postkarte wurde vermutlich von Hans Boie geschrieben, der sich für ein Paket bedankt und sich nach ... Thun erkundigt, ob er schon eingezogen worden ist.
Hans Boie 25 Jahre alt, gefallen am 26.09.1917
Paul Boie 19 Jahre alt,
gefallen am 27.09.1917

 





Nindorfs erste Feuerwehrspritze. Das Bild entstand 1930 beim Hydrant-Gewichtschuppen - Haus von Wulf-Riecken  
Dieses Foto ist keine offizielle Ansichtskarte.



 
Das Bild entstand um 1938 und zeigt das im Jahre 1905 erbaute Wohnhaus der Familie Sievers



 
Hier fand 1932 ein Umzug der gesamten Dreschgarnitur statt. Vorne der Lanz Bulldog, dahinter die Strohpresse und dann der Dreschkasten. Dieses Bild wurde von der Dorftraße 13 aus fotografiert.
Die Karte wurde nicht versendet




Diese Ansichtskarte ist etwas später als die obere Karte gedruckt worden, aber noch vor 1907. Der Hof auf dem linken Bild ist nicht bekannt, rechts sieht man die Gaststätte Mißfeldt und unten ist die Meierei abgebildet.
Gedruckt wurde sie beim Verlag Kurt Jensen in Hohenwestedt.
 

Diese Karte wurde nach Neumünster verschickt



   
Wurde nicht versendet



Gedruckt wurde die Karte im Heinr. C. Otto Verlag in Kiel

 
Das Foto entstand 1948 - Die Ansichtskarte wurde von Otto Missfeldt in Auftrag gegeben. Auf der Rückseite steht:
Gasthaus O. Missfeldt
Saal, Klub- u. Fremdenz. - Tel. Hohenwestedt 518
Die Karte wurde nicht versendet

Dieses Motiv wurde einige Jahre später noch einmal nachgedruckt. Die neuen Karten wurden mit einem Büttenrand versehen. Dieser durch Stanzen oder Büttenscheren hergestellte Rand war bei Fotos oder Ansichtskarten im Zeitraum von etwa 1930 bis 1960 sehr in Mode.




Dieses Foto ist keine offizielle Ansichtskarte.
Es zeigt die Familie Timm vor ihrem Wohnhaus. Das Haus wurde am 25. Oktober 1944 durch Brandbomben völlig zerstört, aber in den folgenden Jahren wieder aufgebaut.
Heute Osterröschweg Nr.3
 




Die Gaststätte von Otto Mißfeldt - Dieses Foto ist ebenfalls keine offizielle Ansichtskarte.  




Vor 100 Jahren, am 21.01.1917, wurde diese Karte beschrieben. Abgebildet ist die Nindorfer Dorfjugend vor dem Kaufhaus W. Toll & Sohn in der Dorfstraße

 
Die Karte wurde nicht frankiert, vermutlich im Briefumschlag versendet.



   



Leider ist nicht bekannt wo dieser Hof, bzw. die Mauer gestanden haben könnte. Vielleich hat jemand eine Ahnung wo es sein könnte.
Auf der Karte steht geschrieben:
Einen schönen Gruß von hier und besten Dank für Überraschung der (Krükfend ???). Er (fünft ???) nur bald einmal. Grüß Anni und Karin Sevrien. Ihr seid jetzt noch kräftig bei der Ernte. Marzipan haben wir noch nicht bekommen.

Alles (???) Margarete

 

 

 

Die Ansichtskarte wurde von der Firma Stühmer & Schultz in Neumünster erstellt.
 



Leider wurde die Briefmarke entfernt



Diese Ansichtskarte bei Heinr. Schramm in Kiel-Wik hergestellt.



 




Der Hohenwestedter Musikzug marschiert durch die Dorfstraße  




Dorfstraße
 
Wurde nicht versendet



Die Karte wurde beim Otto & Segieth Verlag in Kiel gedruckt
 
Diese Ansichtskarte wurde von Karl Petermann ins damalige Jugoslawien geschickt



Bei den Fischteichen unten im Dahlen. Die Karte wurde beim Otto & Segieth Verlag in Kiel gedruckt  
Wurde nicht versendet

Die Ansichtskarten von den Fischteichen waren schnell vergriffen, also wurde die Karte einige Jahre später nachgedruckt



Die Karte wurde ebenfalls beim Otto & Segieth Verlag in Kiel gedruckt  
Wurde nicht versendet



Diese Ansichtskarte wurde im Otto & Begieth Verlag in Kiel gedruckt  
Wurde nicht versendet

Diese Ansichtskarte wurde im Heinrich C. Otto Verlag in Kiel gedruckt. Ein späterer Nachdruck der oberen Postkarte





Ein Blick vom Ehrenmal in die Dorfstraße. Links das ehemalige Kaufhaus W. Toll & Sohn.
Diese Ansichtskarte wurde bei Stühmer & Schultz in Neumünster gedruc
kt



 
Diese Karte wurde 1935 von Karl nach Rheinhausen verschickt



Die Ansichtskarte wurde beim Severin Schmidt Verlag in Flensburg gedruckt.


Der Remmelser Weg heute

...und so sah es zwischenzeitlich mal aus
 
Wurde nicht versendet
Das Dach des Hauses wurde mit Reet gedeckt. Später durch Blech ersetzt.







Dorfstraße 31
 
Als es noch keine echte Farbfotografie gab, wurden Karten des Öfteren - teils mit Schablonen - von Hand nachkoloriert . Diese Ansichtskarte wurde auch in Schwarz-Weiß verkauft



   

Diese Postkarte wurde am 13.10.1913 nach Rensburg verschickt



Gedruckt wurde die Karte in den 70ger Jahre im Stramm & Co Verlag in St. Michaelisdonn
 
Wurde nicht versendet



Dieses und das untere Foto wurden nicht als Postkarten gedruckt.  
Diese Luftaufnahme enstand im Jahr 1951 vom Flugzeug aus. Rechts ist noch die Gaststätte von Otto Mißfeldt zu sehen. Mittig: der Hof von Familie Lohse und links oben sieht man das Café Knuth im Urzustand.



Diese und die folgende Ansichtskarte wurden beim Otto & Segieth Verlag in Kiel gedruckt



 
Wurde nicht versendet



   
Wurde nicht versendet



 
Diese Ansichtskarten vom Nindorfer Bahnhof wurde um 1906 hergestellt. Versendet wurde diese Karte am 15.02.1911 nach Elmshorn



Ein Paar Jahre später wurde die Karte nachgedruckt




 
Die Güterwaggons mit Zuckerrüben warten auf den Weitertransport. Im Hintergrund der Spar-und Darlehnskassen-Schuppen. Heute wird der erweiterte Schuppen als Sport- und Landjugendheim genutzt

Diese Aufnahme vom Nindorfer Bahnhof enstand wahrscheinlich im Jahr 1955, ca. 2 Jahre bevor die Kreisbahn "Rosa" das letzte Mal nach Hohenwestedt fuhr.
keine Ansichtskarten



 
Keine Ansichtskarte. Das Bild wurde 1956 vom Nindorfer Bahnhof geschossen. Von 1901 bis 1957 machte die Rendsburger Kreisbahn Station in Nindorf. Nach gut 55 Jahren endete die Ära der Kreisbahn. Am 15. Mai 1957 musste sie der Konkurrenz der Kraftwagen weichen. Aus finanziellen Gründen war eine Modernisierung nicht möglich.



Diese Karte wurde bei M. Glücksstadt & Münden in Hamburg gedruckt und am 15.06.1903 von Rendsburg nach Apenrade verschickt.  
Der alte Kleinbahn Bahnhof in Rendsburg. Das prachtvolle Gebäude empfanden viele als ein Schmuckstück. Hinsichtlich des Baustils gab es aber auch reichlich Kritik. 1925 wurde es umgebaut.






 
Die folgenden beiden Ansichtskarten wurden im Jahre 1955 beim Verlag C. Otto in Kiel gedruckt - Die Karte wurde 1957 von Bernhard Leutz nach Bad Nauheim verschickt.






Oben links das Kaufhaus W. Toll & Sohn in der Dorfstraße, rechts oben die Gaststätte Mißfeldt im Osterree, unten links die Gedenkstätte in der Dorfstraße und das Reetdachhaus stand unten rechts in der Dorfstraße 33


Dorfstraße 33
 


Diese Karte wurde am 11.11.1962 von Lenchen nach Bremen verschickt



Diese und die untere Ansichtskarte wurden im Heinrich C. Otto Verlag gedruckt
 
Wurde nicht versendet



   
Wurde nicht versendet




Der ehemalige Bahnhof heute

Die alte Meierei heute und...

... vor ca. 20 Jahren
 



 
Diese Karte wurde 1955 von Familie Drews nach Hohenwestedt verschickt



 
Das ehemalige Kolonialwarengeschäft William Toll und Sohn wurde im Jahre 1978 geschlossen






Oben: das Ehrenmal in der Dorfstraße - mitte: der Hof von Familie Reimers im Osterree - unten: ein Blick in die Dorfstraße
 



Kurz nachdem Nindorf als "Das schöne Dorf" ausgezeichnet wurde, wurden die folgenden 7 Postkarten vom Kaufhaus Toll & Sohn erstellt und beim Verlag Stramm & Co in St. Michaelisdonn gedruckt.
Ab 1960 fanden Farbfotokarten im Vierfarbdruck immer mehr Verbreitung.

 
Wurde nicht versendet





 
Familie Hans Maul schickte diese Karte aus dem Urlaub in Nindorf nach Kiel




 
Wurde nicht versendet





 
Wurde nicht versendet



Rechts oben ist die Gaststätte Mißfeldt zu sehen  
Diese Karte wurde von Irma Liebsche 1978 nach Berlin verschickt



   
Diese Karte wurde 1972 von Herta und Alwin Gittner ebenfalls nach Berlin verschickt



Der Ketelsen Hof auf dem Farbeberg. Hauptsächlich für die Feriengäste ließ Theodor Ketelsen die folgenden 4 Ansichtskarten beim Verlag Stramm & Co in St. Michaelisdonn drucken  
Nicht versendet worden



 
Wurde nicht versendet



   
Wurde nicht versendet



   
Wurde nicht versendet



Das Gemälde vom Café Knuth wurde 1988 von Günter Moos aus Tappendorf gemalt und im gleichen Jahr auf Postkarten vervielfältigt.  
Wurde nicht versendet



Der Ferienhof von Bertha und Wolfgang Rohwer. Gedruckt wurde die Karte bei Broschat Druck in Hohenwestedt


Und so sieht der Hof im Remmelser Weg heute aus
 
Wurde nicht versendet
und so sah es um 1920 aus.



Diese folgenden 4 Ansichtskarten sind meines Wissens die letzten Karten die von Nindorf gedruckt wurden und wurden im Jahre 1999 bei der Lithoanstalt Schulz in Kiel hergestellt und sind heute noch käuflich zu erwerben.  
Wurde nicht versendet



   
Wurde nicht versendet



   
Wurde nicht versendet



   
Wurde nicht versendet



   
Diese Postkarte wurde für die Besucher der Kimberquelle im Jahre 2018 gedruckt