Gemeindevertretung tagte im Dörpshuus

Die nötigen Abstände sollten gewährleistet sein und möglichst kurz sollte die Sitzung werden. Aufgrund dessen verzichtete Bürgermeister Rohwer seinen Bericht an diesem Abend vorzutragen. Dieser wird somit hier ungekürzt veröffentlicht.
Bericht des Bürgermeisters
Sönke Gerdt und ich haben uns am 20. April 2020 die Straßen angesehen und festgelegt wo in diesem Jahr Edelflickarbeiten durchgeführt werden sollen. (Lostweg- bei Dose/ Schwarzer Weg- Absackung an Reimer Ehlers/ Weg zum Wiesengrund- bei Warnke/ Farbeberg bis Querweg)
Die Arbeiten die in 2019 beauftragt wurden, wurden Anfang Mai durchgeführt.
Zusätzlich zu den Edelflickarbeiten haben wir alle Schächte mit Versackungen sowie Versackungen an den Rinnen aufgenommen und zur Sanierung angemeldet.

Für die Sprachförderung in der Kita (Plattdeutsch) erhalten wir in diesem Jahr 2.307 € (Vorjahr 1.153 €).

Unser ehemaliger Untermieter Hanno Jung hat sein Auto inzwischen aus dem Partyraum bei Rathjen abgeholt.

Die alten Funkfrequenzen der Feuerwehr (4 m Band) wurden abgemeldet.

Besuche zu Jubiläen (80ter Geburtstag etc.) sind wegen Corona untersagt. Die Jubilare erhalten einen schriftlichen Gruß und die Urkunden.

Die Löcher in der Teerdecke bedingt durch die Hausanschlüsse im Door (Müller/Knudsen) und im Osterree (ehemals Hahn) sollten bis 15.05. beseitigt werden. Von der Rechnung der Firma V Tiefbau für den Hausanschluss Müller wurde ein erheblicher Teil des Rechnungsbetrages einbehalten. Jan Bokelmann kümmert sich darum.

In der Kita lief seit 27.04. eine Notbetreuung. Die Kids wurden in der ITP betreut. Dort ist – durch die Räumlichkeiten - eine bessere Trennung der Gruppen sowie die Einhaltung der Hygiene- Standards besser gewährleistet als in der Regelgruppe. Die Notfall-Betreuung wurde von Sabine und Jannike geleistet. Seit dem 18.05. findet eine Betreuung in Gruppen bis zu 10 Kindern statt. Ab dem 01.06. soll der reguläre Betrieb wieder starten.

Nach dem konstruktiven Vorschlag von Petra hat der Gemeinderat die Zone 30 Beschilderung nun fortgeführt. In Familien-Teams wurden die neuen Schilder am 16.05. angeschraubt und die alten abgebaut. Alle Nindorfer Haushalte wurden durch Handzettel informiert. Zusätzlich wurde die Information über die Nindorf Seite sowie über die Facebook Gruppe verbreitet.

Das Dorfentwicklungskonzept der Fa. AC Planergruppe hat 22.170 € gekostet. Unser Eigenanteil beträgt 5.542 €. (Geplant waren ursprünglich 35.105 € mit 8.776 € Eigenanteil).
Mit dem Immissionsgutachten wurde die Landwirtschaftskammer beauftragt.
Eine Beteiligung der Projektgruppen an den Arbeitsaufträgen aus dem Ortsentwicklungskonzept und Erarbeitung durch die Gruppen ist wünschenswert. Ich schlage vor, die Lenkungsgruppe klärt, welche Aufträge wir wohin verteilen.

Die in 2019 erstellten Planungen zu einem möglichen Kita-Neubau habe ich nochmals an das beauftragte Büro zur erneuten Kostenermittlung gegeben. Wegen der inzwischen gestiegenen Baukosten wäre ein realistischer Vergleich zu einer Umbaulösung (Stall Rathjen) sonst nicht möglich.
Die Bausubstanz des Stallgebäudes auf dem Rathjen Hof wurde erfasst und Tanja Struck (Bauamt) erstellt Entwürfe für eine mögliche Kita Nutzung. Auf dieser Grundlage werden dann Kosten ermittelt. Da den Mitarbeitern/-innen der Amtsverwaltung die Durchführung von Außenterminen wegen Corona nicht gestattet war, konnte eine frühere Ermittlung der Datengrundlage nicht durchgeführt werden.
Eine Antragstellung auf Fördermittel wird erst nach Vorliegen der aktuell ermittelten Zahlen erfolgen.
Zum Thema mögliche Förderung für den Umbau/ Neubau/ Erweiterung des Kita-Angebotes werden Erkundigungen beim Kreis RD als zuständige Behörde eingeholt.

Die Wohnanlage ist ein sehr komplexes Thema und nicht mit einigen Anfragen erledigt. Hierzu werden wir auch Rat von Externen in Anspruch nehmen müssen. Bisher hat sich der Gemeinderat selber überhaupt noch nicht mit dem Thema beschäftigt sondern lediglich die Projektgruppe Wohnen. Daher muss die GV zunächst einmal Grundinformationen (Wohnform/ Rechtsform/ Wer plant, baut, betreibt?/ Förderung … und und und) sammeln.
Eine Parallelplanung von Kita- und Wohnprojekt halte ich für nicht sinnvoll. Da unsere vorhandenen Räumlichkeiten im Dörpshuus bedingt durch die neuen gesetzlichen Regelungen zu klein sind, steht für mich, die Zukunft der Kita an erster Stelle.

Es gibt, wie berichtet, neue Planungen des Kreises zum Radwegekonzept. Danach könnte eine Verbindung von Nindorf nach Luhnstedt sowie eine Verlängerung nach Heinkenborstel ins Auge gefasst werden. Dazu sollte ein Gespräch mit den Bürgermeistern der Gemeinden im Amt Mittelholstein stattfinden bei dem uns die Pläne erläutert werden sollten. Dieses hat Corona bedingt nicht stattgefunden.
An der Auffahrt zum Parkplatz Dörpshuus steht die Tafel mit den Wanderwegen. Für die auf der Karte dargestellten Wege ist das Material zur Beschilderung vorrätig. Da nunmehr die Zone 30 Beschilderung erledigt ist, sollten wir die Wanderwegschilder aufstellen. Dazu können wir die Pfosten der alten Verkehrsschilder nutzen.

Befürchtungen, dass das Fledermaus-Winterquartier zu Beeinträchtigungen für die Nachbarn oder die Landwirtschaft führen könnten, konnten durch den Naturschutzring Aukrug (Niklas Zander) zerstreut werden. Sofern die GV oder die Anlieger mehr Informationen wünschen wäre Herr Zander gerne bereit vor Ort zu informieren. Der Termin findet am Mittwoch 27.05. um 19.00 Uhr statt.

Die Werte bei den Klärteichen haben sich wieder normalisiert. Daher sind aktuell keine zusätzlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität am Ablauf mehr erforderlich. Firma Rotox hat alles wieder abgebaut. Zähler, Verteilerkasten und die Kabel wurden von Fa. Lohse abgebaut.
Das Amt wird, wenn alle Kosten vorliegen, eine Aufstellung fertigen und an die Verursacher versenden - so wie es in unserer Abwassersatzung vorgesehen ist.

Der Internetauftritt www.Nindorf.de wurde von Boto und Ronald auf ein neues Format gebracht. Die Seiten sind jetzt kompatibel für alle Endgeräte.

Auf den Ausbau des Mittelweges haben wir lange gewartet. Letztlich kam die Maßnahme in der Konsequenz dann doch sehr überraschend. Begonnen wurden die Arbeiten am 04.05. Inzwischen ist die Baumaßnahme so gut wie abgeschlossen. Neben den Asphaltierungsarbeiten wurden auch Maßnahmen zur besseren Wasserführung (Muldensteine+ Durchlässe) durchgeführt.

Das Thema Hecklochverbreiterung - Treffen mit Landbewirtschaftern wegen Erweiterung der Maßnahme (weitere Auffahrten) muss umgehend in Angriff genommen werden wenn größere Zusammenkünfte wieder erlaubt sind.

Außerdem stand die Neufassung der Satzung für die Kindertagesstätte auf der Tagesordnung. Bisher gab die Satzung keine verbindliche Regelung zum Wechsel aus der ITP in die Elementargruppe her. Die Satzung wird nun dahingehend ergänzt, dass sofern ein Platz in der Regelbetreuung in der Elementargruppe frei ist, nach Vollendung des dritten Lebensjahres ein Wechsel aus der Regelbetreuung der ITP in die Regelbetreuung der Elementargruppe erfolgen muss. Diese Regelung soll sicherstellen, dass eine ausreichende Anzahl an Plätzen für unter dreijährige Kinder vorbehalten werden kann.

Ein weiterer Punkt war die Neufassung der Gebührensatzung für die Kindertagesstätte. Das Kita-Reform-Gesetz 2020 ist angesichts der Covid-19-Krise um fünf Monate verschoben und tritt nunmehr zum 01.01.21 in Kraft. Unter anderem wird allerdings die Deckelung der Gebühren bereits am 01.08.20 umgesetzt. Somit betragen die monatlichen Gebühren für die jeweilige Betreuung: (siehe Tabelle)

Kita Leiterin Sonja-Köbke-Stürken ließ über Gemeindevertreterin Petra Horns mitteilen, dass im Zuge der Notbetreuung ein erweiterter Hygieneplan erstellt und umgesetzt wurde. Ab dem 18.05.2020 gilt der von der Landesregierung erstellte 4 Phasenplan. Derzeit befindet man sich in der Phase 2 Stufe 2. Das heißt: Es werden alle Notbetreuungskinder täglich betreut. Vorschulkinder und Förderkinder tageweise. Ab dem 01.06. geht es in Phase 3 Stufe 1 nur Ü3 Bereich! Es werden alle Notbetreuungskinder betreut. Vorschulkinder, Förderkinder und alle anderen Kinder tageweise. Die ITP geht ab dem 01.06.2020 in den Regelbetrieb über.
Abschließend gab Bürgermeister Rohwer bekannt, dass Arno Schulz auf 450,- Euro Basis als neuer Gemeindearbeiter eingestellt wird.

Die alte Ulme auf dem Kita Spielplatz soll noch in diesem Jahr beschnitten werden