Atemschutzübung der Feuerwehr
Freitag, 19. Juni 2026 - "Feuer 2" beim ehemaligen Warnamt. Mehr Informationen gab es für die Wehren aus Nindorf und Heinkenborstel nicht. Allerdings war es eine Atemschutzträgerübung und somit konnte man davon ausgehen, dass vermisste Personen geborgen werden mussten. Organisiert hatte die Übung der Sicherheitsbeauftragte der Nindorfer Wehr Andreas Wirsing. Vier verletzte Personen verteilte er im völlig verqualmten ehemaligen Verwaltungsgebäude des Warnamtes. Erschwert wurde die Suchaktion von 2 Störenfriede nämlich einem aufdringlichen Reporter (Thorsten Schulz) und einem in Panik geratenen Vater (Bürgermeister Jörn Wieben), der seinen im Gebäude vermissten Sohn (Carsten Rehder) suchte. Hohe Außentemperaturen (28 Grad) und Baumaterial sowie Geräte, Fahrrad und Gerümpel machten die Suche nach den Personen nicht einfacher. Um alle Räume von diesem großen Gebäude nach Personen abzusuchen, kamen 14 Nindorfer Atemschutzträger bei dieser Übung zum Einsatz.
Am Ende konnten beide Wehrführer und der Nindorfer Sicherheitsbeauftragte mit dem Einsatz und dem Ergebnis der Wehren zufrieden sein. Bei der Löschwasserzuführung gab es einige Schwierigkeiten und leichte Verständigungsprobleme mit den Funkgeräten gehörten mit zur Manöverkritik.
Hier im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Warnamtes brach das Feuer aus.
Der Sicherheitsbeauftragte und Organisator der Feuerwehrübung Andreas Wirsing mit zwei Statisten. Thorsten Schulz sollte einen aufdringlichen Reporter darstellen und Bürgermeister Jörn Wieben den panischen Vater seines vermissten Sohnes.
Die Nebelmaschine erzeugte schnell viel Rauch.
Die Feuerwehren aus Nindorf und Heinkenborstel rückten an
Kurze Instruktionen vom Wehrführer Sönke Gerdt
Vorsichtig wurde die Eingangstür vom ersten Atemschutzträger geöffnet.
Im Gebäude konnte man die eigene Hand vor den Augen nicht erkennen.
Erschwert wurde die Rettungsaktion durch Baumaterial und Geräte, die im Flur und in den einzelnen Räumen lagen
Schnell wurde die erste Person aus einem der vorderen Räume geborgen
Und weiter ging die Suche.
Miteinander kommuniziert wurde per Funk
Auch eine Wärmebildkamera kam zum Einsatz. Eine Wärmebildkamera macht es möglich, durch Rauch hindurchzusehen, Personen zu orten und Glutnester aufzuspüren.
Eine Person wurde durch das Fenster ins Freie gebracht.
Immer wieder mussten Feuerwehrleute den in Panik geratenen Vater seines vermissten Sohnes einfangen.
Der glückliche Vater konnte seinen unversehrten Sohn in die Arme schließen.
Die Suche nach anderen Personen ging weiter.
Auch die junge Frau wurde mit leichten Schürfwunden am Bein gerettet.
Zu allem Übel bekam ein Feuerwehrkamerad einen Hitzeschlag und musste ebenfalls geborgen werden.
Im Freien erwachte der Kamerad aus der Ohnmacht und konnte am Ende der Übung auch schon wieder ein Bier trinken.
Er hatte den gemütlichsten Job.
Die Feuerwehr aus Heinkenborstel war für das Löschwasser verantwortlich.
Fertig... Jetzt ein kühles Bier.
Wehrführer Sönke Gerdt und Organisator Andreas Wirsing bedankten sich bei allen Beteiligten.
Dr. Alexander Rolle stellte sein Grund und Boden für diese Feuerwehrübung zur Verfügung und sorgte im Anschluss für kühle Getränke.



